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Allgemeine technische und montagetechnische Hinweise
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Die nachfolgende Aufstellung behandelt einige technische Fragen und beschreibt allgemein gültige Voraussetzungen für die Montage, so wie für normale Verhältnisse kalkuliert und angeboten. Dies sind verständlicherweise allgemeine Hinweise; Abweichungen und spezifische Situationen sind
Gründung, Verankerung Der Ankerplan erhalten Sie von uns im Auftragsfalle (im Rahmen unserer Tragwerksplanung der Stahlkonstruktion), einschl. Ankerdetails.
Baustellenverhältnisse Die Baustelle muss für unsere Lkws, Autokrane und Arbeitsbühnen bei jedem Wetter erreichbar und befahrbar sein (Sattelzüge bis 40 t).
Witterungsverhältnisse Einige Materialien oder Montagetätigkeiten sind witterungs- und/oder temperatur-abhängig. Dies betrifft insbesondere Porenbeton-Fassaden (Montage und Beschichtung), die Dachdeckerarbeiten (Regen, Kälte) und auch Dachlichtbänder oder Vor-Ort-Anstriche (Kälte). Winterbaumaßnahmen sind generell nicht vorgesehen. Solche Zeiten, in denen keine sachgerechte Ausführung der Leistung möglich ist, werden den Ausführungsfristen hinzugerechnet.
Montage der Stahlkonstruktion Damit Toleranzen eingehalten werden können, und die Halle in der richtigen Lage montiert oder ggfl. in der Fläche vermittelt werden kann, sind folgende Leistungen erforderlich:
Montageflächen
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Montageunterbrechungen, Wartezeiten u. ä. Wir gehen von einer durchgehenden Montage aus, die nicht durch bauseitige Einflüsse behindert oder unterbrochen wird. Durch Mängel an Vorgewerken, die Beschaffenheit der Baustelle oder durch Entscheidungen des AG oder von Dritten kann es zu Montageunterbrechungen auf der Baustelle und somit für Wartezeiten für Personal und Technik kommen, die wir nicht zu vertreten haben. Diese werden dann dem Auftraggeber als unserem Vertragspartner angelastet.
Beschichtungen, Korrosionsschutz, Farben u. w. Verbindungselemente des Stahl-Tragwerkes der Halle sind generell feuerverzinkt.
Spritzwassersockel Ein Spritzwassersockel dient dem Korrosionsschutz der unteren Bereiche der Fassade und ist für die Lebensdauer der Fassade sehr wichtig. Ohne ihn kommt es zu einer Korrosion der Fassadenplatten von unten, die zur Zerstörung der Fassade führt.
Einweisungen in die Funktion, Wartung Einweisungen in die Funktion, Bedienung und Wartung einzelner Einbauelemente (z. B. Tore, RWA) erfolgt direkt durch den jeweiligen Fachbauleiter im Zuge der Montage. Angebote für Wartungsverträge (teilw. gesetzlich vorgeschrieben, wie bei Toren oder RWA) oder für die verlängerte Gewährleistung erforderlich werden wir Ihnen nach der Abnahme zukommen lassen; hierzu können Sie auch direkte Kontakte zu den in unserem Auftrag ausführenden Fachunternehmen aufnehmen.
Blitzschutz Der Blitzschutz ist in unserem LU nur zum Teil beinhaltet. Dieser ist nach Angaben des Blitzschutzfachmanns auszuführen. In den Fundamenten ist ein Fundamenterder mit Anschlussfahnen vorzusehen; dieser wird durch den Rohbauer eingebaut. Die Stahlkonstruktion muss umgehend nach der Montage (vor der Montage der baulichen Hülle) an diesen Erder angeschlossen und so geerdet werden; dies muss durch einen VDE-Fachmann inkl. Vermessung der Leitfähigkeit erfolgen und protokolliert werden. Die bauliche Hülle ist leitfähig und bildet ein faradaysches Käfig, das mit dem Tragwerk verbunden ist.
Brandschutz In unseren Angeboten sind die Maßnahmen des passiven baulichen Brandschutzes meist entweder beinhaltet oder optional ausgewiesen, und zwar im Umfang, den wir als erforderlich einschätzen. Verständlicherweise können wir aber die gesamte Problematik nicht berücksichtigen. Unsere Schätzung ersetzt also keine Festlegung durch einen Brandschutz-Gutachter. Die Anforderungen des Brandschutzes sind bauseits zu klären und, sofern von unserer Auslegung abweichend, uns mitzuteilen.
Dieses Schriftstück ist ein Angebots-Bestandteil. INT-BAU GmbH 11 / 2008
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