Sie möchten eine Halle bauen? Schön, das freut uns, denn damit gewinnen wir einen potentiellen Kunden und Bauherrn. Natürlich steht somit auch eine große Aufgabe vor Ihnen, denn eine Halle bauen ist nicht ganz einfach – Sie brauchen einen guten Leitfaden, viele Informationen und geeignete Partner. Und diesen Ratgeber zum Thema „Halle bauen“ möchten wir Ihnen hiermit in die Hand geben.

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Foto: Archiv

Nachfolgend werden insbesondere folgende Bereiche behandelt:

  1. Nutzung, Entwurf
  2. Grundstück und Erschließung
  3. Preise der Halle und der Baumaßnahme
  4. Welche Halle bauen?
  5. Kapital, Finanzierung, Fördermittel
  6. Planung in den Leistungsphasen
  7. Beauftragung, Vergabe der Leistungen
  8. Bau, also die eigentliche Ausführung

Nutzung, Entwurf

Am Anfang steht der Gedanke. Denn Sie möchten nicht eine Halle bauen einfach so aus Spaß an der Sache: Ist Ihre vorhandene Gewerbeimmobilie unwirtschaftlich? Die Miete zu hoch? Läuft der Miet- oder Pachtvertrag aus? Ist die Halle logistisch unpassend, mit langen Wegen? Kann sie nicht weiter wachsen, wird der Platz knapp? Oder ist es eine völlige Neugründung? Sicherlich haben Sie einen Grund, warum Sie Ihre neue Halle bauen möchten.

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Und Sie wissen, was Sie in der neuen Halle – oder Gewerbeimmobilie allgemein – machen möchten. Das müssen Sie (und nur Sie) wissen, bevor Sie Ihre Halle bauen oder planen: Welche Anforderungen an Platz habe ich für die einzelnen Bereiche? Wie sind die optimalen Wege. Welche Höhen benötige ich wo? Kommt ein Kran oder ein anderes Hebezeug zum Einsatz? Brauche ich besondere Installationslasten? Wie erfolgt die Belieferung – ebenerdig oder über Rampen? Wie wird gelagert – ebenerdig oder in Regalen? Welche Bereiche müssen beheizt werden, welche nicht? Welche Bereiche verursachen viel Schmutz, Abgase, Lärm, Feuchte? Entsteht irgendwo viel Wärme, die abgeführt werden muss? Was brauche ich an Büro- und Sozialräumen, welche Nebenräume (Archiv, Serverraum, …)? Werde ich wachsen wollen – also später erweitern? Und so weiter.

Vielleicht werden Sie nicht alles gleich beantworten können, vieles ist von den (neuen) Maschinen und Anlagen abhängig, von der gewählten Technologie, aber auch von den finanziellen Möglichkeiten. Aber bevor Sie wortwörtlich die Halle bauen können, wird noch etwas Zeit vergehen.

Am besten nimmt man Papier und Stift und fängt an, die obigen Überlegungen für sich zu beantworten. Es kommen sicher viele neue Fragen dazu. Und machen Sie am besten Skizzen, denn Zeichnungen sind die Sprache der Techniker.

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Natürlich können Sie zu einem Architekten oder Bauplaner gehen und sagen „Ich möchte eine Halle bauen, mach mal.“ Aber auch dann bekommen Sie diese Fragen gestellt. Also muss man zuerst selbst ran.

Nach ein paar Tagen oder Wochen haben Sie schon ein paar Skizzen und Notizen, wie Sie Ihre Halle bauen möchten. Ziehen Sie Fachleute aus Ihrem Unternehmen heran – den Technologen, den Lagermeister, … Daraus sollte zuerst mindestens resultieren, wie groß die Halle insgesamt ist. Jetzt haben Sie zwei Möglichkeiten:

Die erste Möglichkeit ist es, Sie nehmen ein wenig Geld in die Hand, und beauftragen einen Planer mit dem Entwurf. Es birgt natürlich das Risiko, dass die geplante Halle auf das Grundstück (was Sie in der Regel noch nicht haben) nicht so richtig passt, oder dass diese nicht kostenbewusst genug geplant ist. Also noch ein bisschen Geld in die Hand nehmen, und umplanen. Schade.

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Oder – die zweite Möglichkeit – Sie fragen die Halle gleich bei einem Hallenbauer an. Hier droht zwar die Gefahr, dass bei vielen Angeboten einiges fehlt, weils Sie es selbst nicht bedacht haben, aber die erste grobe Orientierung ist da - und das kostenlos. Und es droht keine Gefahr, sondern Sie haben hier die absolute Sicherheit: Sie bekommen Angebote, die teils gar nicht vergleichbar sind, weil diese völlig unterschiedliche Qualitätsstandards haben.

Sie möchten eine hochwertige Halle bauen, und das ohne spätere "böse" Überraschungen durch Nachträge? Dann fragen Sie diese bei uns an. Unsere Bauherren bestätigen Ihnen, dass wir nicht mit Nachträgen arbeiten.

Oft wird die Halle präzise angeboten, die Fundamente aber nur geschätzt – in diesem Stadium geht es auch nicht anders. Denn die Gründung ist stark von dem Baugrund abhängig. Die Kosten des Ausbaus kann Ihnen nur ein Architekt anhand von Tabellen mit Vergleichsbauten verraten (DIN 276). Sie müssen sich auch entscheiden, aus welchem Material Sie Ihre Halle bauen wollen: Holz, Stahlbeton oder Stahl? Hier werden Sie erfahren, warum gerade Stahl für Sie die günstigste Alternative ist. Und mindestens bis 10.000 qm benötigen Sie auch brandschutztechnisch i.d.R. keine Betonhalle. Gut so, denn Stahl ist flexibler.

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Foto: Archiv

Grundstück

Gleichzeitig mit den obigen Überlegungen können Sie sich schon nach einem Grundstück umsehen, es sei denn, dieses haben Sie bereits. Wenn ja, sind die Kosten, zu denen Sie Ihre Halle bauen, noch besser überschaubar. Falls Sie noch kein Grundstück haben, bekommen Sie hier bald ein Gefühl über die qm-Preise in Ihrer Region. Denken Sie daran, dass Sie nicht nur die Halle bauen müssen, sondern auch Außenanlagen, Rangier- und Parkflächen, Begrünung – und auch, dass Sie später evtl. wachsen, also anbauen möchten.

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Die Fläche und der qm-Preis ergeben, zzgl. Nebenkosten (Notar, Steuern, Vermessung), einen Betrag, der in Ihre Kalkulation mit einfließen muss. Und je nach dem, wie die Halle auf dem Grundstück steht, und wie weit und wo dieses Grundstück erschlossen ist, ergeben sich Erschließungskosten, zum Teil auch durch die Anbieter der Medien.

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In diesem Stadium – wenn Sie sich ein Grundstück evtl. auch schon reserviert haben – können Sie die Planung weiter verfeinern. Sie werden später auch ein Baugrundgutachten benötigen, um die Gründung planen zu lassen, auf der wir später Ihre Halle bauen. Vielleicht können Ihnen auch Ihre zukünftigen Nachbarn helfen, denn sie haben diese Werte für Ihre Hallen sicherlich vorliegen. Wir empfehlen es vor dem Kauf des Grundstückes und dem Genehmigungsantrag zu tun, damit man später keine böse Überraschung erlebt (alte Deponie, nicht tragfähiger Boden, Grundwasser im Gründungsbereich).

Preise

Wenn Sie eine Halle bauen, möchten (und müssen) Sie vorher wissen, was Sie die gesamte Maßnahme kostet. Das möchte so auch die finanzierende Bank. Der Preis Ihres Bauvorhabens setzt sich aus vielen Komponenten zusammen, wie z. B.:

  • Planungsleistungen
  • Grundstück inkl. Erschließung und Nebenkosten
  • Gründung / Fundamente der Halle, inkl. Platte / Sohle
  • Hallenbau (ab Oberkante Fundament, ohne Ausbau)
  • Ausbau (Trockenbau, Elektro, Sanitär, Heizung, Lüftung, LAN, Kühlung, …)
  • Außenanlagen, Einfriedung
  • Maschinen und technologische Vorrichtungen, Hebezeuge (Hallenkran)
  • Umzug aus der alten Immobilie

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Die Planungsleistungen des Architekten richten sich nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure), wobei die Höhe in einem gewissen (kleinen) Rahmen noch verhandelbar ist. Je größer und einfacher Sie Ihre Halle bauen, desto geringer die Kosten pro qm. Diese sind neben der Schwierigkeitsstufe und der anrechenbaren Bausumme auch von dem Umfang – also von den Leistungsphasen nach HOAI – abhängig (ab der LP 1 – Entwurf, über die LP 4 – Genehmigungsplanung, bis hin zu LP 9 – Mängelbeseitigung nach Abnahme).

Das Thema Grundstück wurde oben behandelt, hier kann es regional sehr große Preisunterschiede geben, je nachdem wo Sie Ihre Halle bauen.

Die Fundamente inkl. Sohle und Spritzwassersockel – also Rohbauleistungen des Stahlbetonbauers – liegen bei einer normalen Flächengründung (keine Spezialgründung wie Bohrpfähle oder Brunnengründung) meist bei ca. 30-35 % des Hallenpreises (zzgl. Baugrundarbeiten), wobei es bei Kranhallen auch mehr ausmachen kann. Wenn Sie Ihre Halle auf einem problematischen Untergrund bauen, können die Kosten stark ansteigen.

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Foto: Archiv

Und was kostet unsere Halle? Mit dieser Frage werden wir oft auch bereits telefonisch konfrontiert, aber man kann es nicht pauschal beantworten. Bei uns wird jedes Objekt individuell kalkuliert, damit Sie nicht mehr bezahlen als notwendig. Hier drei Beispiele, wenn wie eine hochwertige wärmegedämmte Industrie-Halle bauen:

1) Halle 15 x 60 x 4,2 m 900 qm für nur € 201,- /qm bzw. € 46,90 / cbm
2) Halle 30 x 60 x 6,0 m 1.800 qm für nur € 186,- /qm bzw. € 30,07 / cbm
3) Halle 38 x 65 x 6,0 m 2.470 qm für nur € 173,- /qm bzw. € 27,71 / cbm

netto zzgl. MwSt. (kein Angebot an private Endverbraucher, nur für B2B)

In dem Festpreis der Halle ist beinhaltet:

  • Statik, Fundamentplan (WLZ1-2 / SLZ 1-2, Sonderlasten 0,08 kN/qm).
  • Stahl-Tragwerk feuerverzinkt, Wandriegel verzinkt.
  • Alle Stützen gelenkige Verankerung.
  • Die breiten Hallen (30 u. 39 m): Rahmen mit Mittelstütze.
  • Industriedach 160 mm EPS-Dämmung (U = 0,23 W/m²K), hochwertige Abdichtung 1,8 mm
  • Sandwich-Fassade PU 100 mm (U = 0,23 W/m²K)
    (Hinweis: U = 0,23 W/m²K entspricht ca. 80 cm dickem Porenbeton)
  • 1 St. Sektionaltor 3,0 x 3,0 m, teilverglast, und 2 St. Türen als Notausgang.
  • Optional: Fenster, Schaufenster, Oberlichter, RWA, Krane, Geschosse etc.
  • Leistung ab OK-Fundament/-Platte, ohne Ausbau.
  • Lieferung mit Montage, Unfallverhütung, Nebenkosten.

Preise der zugehörigen Gründung / Fundamente (Kostenschätzung je nach Ausführung):

1) für die Halle 15 x 60 x 4,2 m,    900 qm:    ca. €   98.520,- bis 104.730,-
2) für die Halle 30 x 60 x 6,0 m, 1.800 qm:    ca. € 159.220,- bis 165.870,-
3) für die Halle 38 x 65 x 6,0 m, 2.470 qm:     ca. € 204.500,- bis 212.730,-

netto zzgl. MwSt. (kein Angebot an private Endverbraucher, nur B2B)

Im Preis inbegriffen:

  • Fundamente bewehrt
  • Wärmedämmung (vertikal bzw. horizontal)
  • Spritzwassersockel, gedämmt
  • Bodenplatte 18 cm Stahlfaserbeton, mit Hartkorneinstreu, geglättet
  • Verankerung, Aufmaß, Verguss, Blitzschutz (Fu-Erder + Anschlussfahnen)
  • Keine Baugrundarbeiten, Außenanlagen, Grundleitungen u. ä.

Beispielfoto einer solchen Halle:

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Foto: Archiv

Zum Ausbau, zu den Außenanlagen und insbesondere zu Maschinen und zur Technologie können wir keine Aussage treffen, mindestens nicht in diesem Stadium.

Welche Halle bauen?

Wie oben schon gesagt, bekommen Sie auf eine allgemeine Anfrage viele Angebote, die jedoch nicht vergleichbar sind. Stellen Sie sich vor, Sie fragen ein Auto mit vier Rädern an, das 4,5 m lang sein soll und weiß. Unsinn, oder? Ja, weil Sie sich in diesem Bereich auskennen. Aber eine Halle bauen? Was ist da wichtig? Was beeinflusst die Qualität, die Lebensdauer, die laufenden Kosten? Wie soll die Halle aussehen?

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Sie können eine Halle bauen, die entweder ungedämmt ist („kalt“, meist Lager, Schuppen und Überdachungen), oder wärmegedämmt („warm“, für Werkstatthallen, Produktionshallen, aber auch die meisten Lagerhallen). Es gibt auch eine Zwischenstufe, sogenannte konstruktive Wärmedämmung, die z. B. der Bildung von Kondenswasser entgegenwirken oder der Angleichung an eine danebenstehende gedämmte Halle dienen  soll. Hiermit werden wir uns aber nicht beschäftigen.

Ungedämmte Hallen baut man meistens mit einer Verkleidung (Dach + Fassade) aus Trapezblech. Hierbei empfiehlt es sich, auf höherwertige Korrosionsschutzsysteme sowohl bei der Dacheindeckung als auch bei dem Tragwerk zurückzugreifen, weil diese Bauteile höher korrosionstechnisch beansprucht werden.

Wenn Sie eine ungedämmte Halle bauen, können Sie diese nicht später dämmen, auch wenn es einige glauben. Es sei denn, Sie machen eine neue bauliche Hülle drauf. Meist bleibt aber auch dann die Schwachstelle in der fehlenden Perimeterdämmung der Fundamente.

Bei wärmegedämmten Hallen ist es wichtig, dass die Ebene der Wärmedämmung ununterbrochen verläuft: Dach, Fassade, Spritzwassersockel, Perimeterdämmung der Fundamente (bis in die frostfreie Tiefe). Das Tragwerk (das „Stahlgerippe“) ist korrosionstechnisch weniger belastet. Für die bauliche Hülle steht eine Auswahl an Materialien / Produkten zur Verfügung, die auch die Bauart beeinflussen.

Für die Fassade werden überwiegend Sandwichelemente genutzt. Diese vorgefertigten „Platten“ mit metallischen Schalen außen und innen besitzen dazwischen einen Dämmkern. Dieser kann aus PU (Polyurethan) oder aus Mineralfasern bestehen. PU bringt mit Abstand eine bessere Wärmedämmung, die Mineralfaser dagegen eine bessere Schalldämmung und einen gewissen Brandschutz (mindestens von außen). Sie sind beide relativ kostengünstig (PU preiswerter als MiFa) und leicht zu verarbeiten, wobei man auch hier sehr stark auf die Sachkunde des Verlegers achten muss, wenn Sie Ihre Halle bauen. Viele Informationen finden Sie z. B. auf der Herstellerseite www.hoesch-bau.com.

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Foto: Archiv

Weniger geläufig für die Fassade sind vorgefertigte großformatige Porenbeton-Wandplatten (Xella / Hebel © ), die in unterschiedlichen Dicken und Bauhöhen und fixen Längen fertig geliefert und meist liegend vor die Stützen montiert werden. Die Oberfläche wird dann verfugt (vertikal und horizontal) und außen beschichtet, meist im Rollverfahren. Eine sehr umfangreiche Information finden Sie auf der Hersteller-Webseite www.hebel.de.

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Foto: Xella/Hebel

Diese Porenbeton-Elemente bringen zwar einen schlechteren winterlichen Wärmeschutz (schlechtere U-Werte, also mehr Heizbedarf) als PU-Sandwichelemente, punkten aber auf der anderen Seite mit einem besseren sommerlichen Wärmeschutz (geringere „Aufheizung“ des Innenraumes) und mit einer besseren Schalldämmung. Dazu sind sie nicht brennbar. Wenn Sie Ihre Halle bauen, können Sie damit also auch Brandwände ausbilden (sofern überhaupt erforderlich).

Am Rande der Gruppe werden manchmal auch großflächige Verglasungen als Pfosten-Riegel-Konstruktionen verwendet, oder auch liegende Stahlkassetten mit einer eingelegten Wärmedämmung und einer außenliegenden Verkleidung aus Trapezprofil – diese sind aber wärmetechnisch keine optimale Lösung.

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Foto: Archiv

Schwieriger wird es bei dem Bau der Halle bei dem Dach. Hier gibt es einige Möglichkeiten. Mehrschalige metallische Dächer gehören eher zu Exoten, schon wegen der Problematik der Luft- und Dampfdichtigkeit. Somit bleiben zwei große Felder: Dächer aus Sandwich und Industrie-Warmdächer.

Die ersten sind in der breiten Öffentlichkeit sicherlich besser bekannt, die zweiten – Industriedächer – eher unter Fachleuten. Unsere Überzeugung geht eindeutig in die Richtung eines Industriedaches. Dafür gibt es viele Pro, wenige Contra – alles finden Sie hier. Und im Übrigen: Wenn Sie sich in Ihrer Umgebung umschauen, finden Sie bei Großobjekten (Real-Märkte, Baumärkte, Möbelhäuser) gerade diese Dachart – man weiß warum.

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Bild: Archiv

Wenn Sie Ihre Halle bauen (und vorher planen), haben Sie hierdurch schon eine gewisse Entscheidungshilfe zu den eingesetzten Materialien. Wem es nicht genügt, kann sich hier noch tiefer einlesen. Oder Sie können mit uns Kontakt aufnehmen, wir beraten Sie gern, mit welchen Materialien Sie fallbezogen Ihre Halle bauen können.

Dazu kommt eine breite Palette an Toren (Sektionaltore, Rolltore, Falttore, Falthebetore, …), Türen (Stahl, Aluminium, Kunststoff), Fenstern (Kunststoff, Aluminium), Lichtkuppeln und Dach-Lichtbändern (Beleuchtung, Wärmeabzug, Rauchabzug) und diversen Zusatz-Ausstattungen (Kranbahnen und Hebevorrichtungen, Einbauten und Geschossdecken, Vordächer, Gründächer, Sekuranten, Dachleitern, Anfahrtschutz, Außensonnenschutz u.v.m.)

Kapital, Finanzierung, Fördermittel

In der Regel bezahlen Sie den Bau Ihrer Halle nicht aus der Portotasche. Wenn Sie heutzutage eine Halle bauen und Arbeitsplätze schaffen, stehen Ihnen viele Möglichkeiten von Zuschüssen, Fördermitteln, Zuwendungen und Vergünstigungen zur Verfügung. Hier kann Sie am besten Ihr Steuerberater und / oder Ihre Bank beraten.

Nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass Sie unsere Hallen als „Leichtbau“ wesentlich schneller – bereits in 10 Jahren – abschreiben können. Sie bekommen hierzu eine entsprechende fachkundige Bescheinigung. Auch deshalb sollten Sie mit uns Ihre Halle bauen.

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Sie dürfen keine Aufträge über Bauleistungen vor der Bewilligung Ihrer Fördermittel erteilen, also auch nicht den Auftrag an uns als den Hallenbauer, der Ihre Halle bauen soll.

Planerische Leistungen dürfen Sie auch schon vor der Bewilligung der Fördermittel in Angriff nehmen, bevor Sie uns beauftragen Ihre Halle zu bauen. Dazu gehören z. B. die ersten Planungsphasen des Architekten (hier sinnvoll die Leistungsphase 1 bis 4), die Hallenstatik, das Baugrundgutachten, die Vermessung, die Fundamentstatik samt Fundamentpläne und das Brandschutzgutachten. Was bzw. wieviel Sie jetzt schon in Angriff nehmen hängt davon ab, wie sicher Sie sich sind, dass Sie die Mittel stemmen, um später Ihre Halle bauen zu können.

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Wir sind gern bereit gegen eine geringe Schutzgebühr erforderliche Planungsleistungen für Sie bereits im Vorfeld zu erbringen, die Sie wiederum für Ihre Planungssicherheit (insbesondere was Finanzen anbetrifft) benötigen.

Einige Informationen zu Fördermitteln finden Sie auch auf unserer Webseite hier.

Planung, Leistungsphasen

Nun ist es also so weit: Ihre Fördermittel sind bewilligt. Jetzt können Sie loslegen, und das nicht nur auf dem Papier, sondern richtig Ihre Halle bauen.

Die Hallenstatik haben Sie im Voraus von uns erhalten. Das Baugrundgutachten liegt vor und ist in unsere Planung der Gründung (der Fundamente) eingeflossen. Zum Brandschutz haben wir Ihrem Bauplaner entscheidende Informationen gegeben, diese konnte er umsetzen. Bei schwierigeren Bauvorhaben haben Sie von unserem Brandschutz-Sachverständigen bereits ein Konzept als Vorab-Entwurf vorliegen.

Jetzt kann Ihr Architekt oder Bauplaner die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) mit diesen Unterlagen zu Ende führen. Einen Wärmeschutznachweis hat er schon selbst erstellt oder erstellen lassen – denn ohne einen solchen dürfen Sie keine wärmegedämmte Halle bauen.

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Auch wichtig ist die Planung der Außenanlagen samt Regenentwässerung (Ableitung in das öffentliche Netz, Versickerung, Dachbegrünung), und in einigen Lagen und bei einigen Tätigkeiten ein Schallschutznachweis.

Es liegt schon alles vor? Sehr schön – dem Schritt Ihre Halle bauen zu dürfen sind Sie somit schon sehr nah. Jetzt muss der Antrag auf die Erteilung der Baugenehmigung von Ihrem Architekten eingereicht werden. In diesem Rahmen wird dann auch unsere Statik baurechtlich geprüft.

Beauftragung, Vergabe der Leistungen

Die Zeit, bis die Baubehörde die Genehmigung Ihre Halle bauen zu dürfen erteilt hat, können Sie natürlich sinnvoll nutzen. Holen Sie sich Angebote für Leistungen. Welche? Aus unserer Erfahrung ist die Trennung in einige Leistungsgruppen sinnvoll – welche, das finden Sie hier. Ob Sie es selber tun oder aber dem Architekten / Bauplaner anvertrauen, ist Ihnen überlassen. Er nimmt dafür Geld, ist aber ein Fachmann – somit ist die Fehlerquote niedriger, aber auch die Haftung für Sie günstiger. Ein paar Informationen dazu können Sie hier lesen.

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Bild: Archiv

Einen der größten Posten macht die Gründung mit der Bodenplatte aus, und ohne diesen können Sie keine Halle bauen. Sie haben unsere Fundamentpläne und Ihr Baugrundgutachten da. Dazu brauchen Sie eine Ausschreibung (hier hilft Ihnen sicherlich auch Ihr Planer), und Sie können die Leistung in einem gewissen Umkreis bei Rohbau-/Betonbau-Unternehmen anfragen. Wenn später dann die Baugenehmigung kommt, liegen Ihnen schon ein paar Angebote hierzu vor, und sind evtl. sogar auch schon verhandelt.

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Bild: Archiv/Merkel

Nach der Bewilligung der Fördermittel haben Sie den Auftrag von der reinen Planung auf den Bau erweitert – wir haben einen Bauvertrag darüber geschlossen, dass wir Ihre Halle bauen.

Die lange erwartete Baugenehmigung ist da, nun können Sie Ihre Halle bauen. Uns gegenüber erteilen Sie eine Freigabe zur Ausführung. Danach beginnen wir mit der Werkstattplanung und der Produktion Ihrer Halle, die bauliche Hülle wird im Detail geplant, die Verkleidungselemente, Tore, Türen, Fenster und anderes bestellt. Davon merken Sie aber kaum etwas.

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Nach dem Erhalt der Baugenehmigung aktivieren Sie auch den Fundamentbauer. Wenn es gut läuft, ist dieser ca. zehn Tage vor unserem geplanten Montagebeginn fertig, also bevor wir mit der ersten Anlieferung der Stahlkonstruktion ankommen und anfangen, Ihre Halle zu bauen.

Wie eine solche Reihenfolge der Bauleistungen aussieht, erfahren Sie informativ und unverbindlich in unserem Muster-Bauablaufplan:

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Bild: Archiv

Bau/Ausführung

Der Fundamentbauer ist fertig, die Verankerung ist überprüft, die Baufreiheiten sind gegeben, alles ist bereit, damit wir Ihre Halle bauen können.

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Foto: Archiv

Jetzt kommen unsere ersten Lkws mit der Stahlkonstruktion. Diese wird schnell aufgestellt, die Verankerungselemente vergossen, der Blitzschutz angeschlossen.

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Von uns werden zwischenzeitlich die Arbeitsschutzmaßnahmen (Personenfangnetzt, ein Treppenturm, Randabsturzsicherungen) erbracht, denn ohne diese Maßnahmen dürfen unsere Monteure keine Halle bauen. Die Unfallverhütung hat bei uns die oberste Priorität.

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Foto: Archiv

Nun beginnen wir mit der Montage der baulichen Hülle: Die Dachtragschale wird verlegt und angeschossen, die Fassade montiert (Sandwich-Elemente oder Porenbeton), Leibungen und Öffnungen für Fenster, Tore, Türen und Oberlichter werden ausgebildet.

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Foto: Archiv

Dann kommt unser Dachdecker und bildet das hochwertige und langlebige Dach Ihrer Halle aus. Die Regenentwässerung und die Notentwäserung werden ausgebildet. Nach ihm folgt noch der Einbau der Fassadenelemente und evtl. Vordächer.

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Foto: Archiv

Die Montagedauer, in der wir Ihre Halle bauen, beträgt je nach Größe, technischer Lösung und Witterungsverhältnissen ca. 3 bis 7 Wochen. Denn verständlicherweise dauert es z. B. im Winter länger zu bauen als im Sommer. Und eine große Halle bauen wir länger als eine kleine.

So, jetzt ist es soweit: Die Halle (unsere Leistung) ist fertig. Wir haben die gemeinsame Abnahme vor Ort durchgeführt, Sie bekommen alle restlichen Unterlagen (auch als EDV-Medium), und wir sind zuerst weg von der Baustelle.

Ein paar Jahre später: Ihre Halle ist zu klein geworden? Wir bauen gern die nächste Halle für Sie. Und mit dem Anbau ist es bei unseren Hallen meist recht einfach - unsere Lösung des Daches erlaubt (durch die geringe Dachneigung) einen direkten Anbau des weiteren Schiffes, und auch eine zuverlässige neue Regenentwässerung. Das ist bei einem "klassischen" Satteldach mit Traufen-Regenrinne meist nicht möglich; der Grund: Erhöhung der Schneelast durch die Schneeanhäufung in der Kehle zwischen den Schiffen, und die bei metallischen Dächern problematische Regenentwässerung.

 

Fragen Sie Ihre Halle hier an! Oder rufen Sie uns an, lassen Sie uns am Telefon über Ihr Anliegen sprechen – sozusagen als eine erste Beratung (T: 0345 - 217 56 0). Wir unterbreiten Ihnen dann ein ausführliches und kostenloses Angebot, welches wir auch gern vor Ort mit Ihnen besprechen. Daraus erkennen Sie auch sehr gut, wie und aus welchen Materialien wir Ihre Halle bauen. Denn es geht um Ihre Halle – und um Ihr Unternehmen.

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