Worauf Sie beim Hallenbau achten müssen:

Sie möchten eine Halle bauen? Dann brauchen Sie einen guten Leitfaden, viele Informationen und geeignete Partner. Als Unternehmen mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im Bereich Hallenbau für Gewerbe und Industrie wissen wir von Int-Bau, worauf es bei diesem Projekt ankommt und stehen Ihnen von der Planung bis hin zur baulichen Umsetzung mit unserem Know-how zur Seite. Auch unsere zahlreichen erfolgreich umgesetzten Projekte, zum Beispiel für Kunden in Dresden, Leipzig oder Magdeburg, zeugen von der Qualität unserer Arbeit.

In unserem Leitfaden möchten wir Ihnen vorab einige wichtige Informationen zum Thema „Hallenbau“ an die Hand geben, die Ihnen die Entscheidung für eine neue Halle erleichtern sollen.

Hallenbau vom Profi aus der Region rund um Dresden, Leipzig und Magdeburg.
Foto: Archiv

Nachfolgend werden insbesondere folgende Bereiche behandelt:

Nutzung, Entwurf

Ob Dresden, Leipzig, Magdeburg oder anderswo: Vor der Planung des Hallenbaus steht die Frage nach dem Grund für Ihre neue Halle. Ist Ihre vorhandene Gewerbeimmobilie unwirtschaftlich? Die Miete zu hoch? Läuft der Miet- oder Pachtvertrag aus? Ist die Halle logistisch unpassend, mit langen Wegen? Wird der Platz knapp? Oder planen Sie eine Unternehmensgründung? Die Anlässe sind genau so vielfältig wie die späteren Hallen selbst.

Unser Team unterstützt Sie – vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung.

Auch aus dem Nutzungszweck der Halle ergeben sich viele wichtige Informationen, die für den Hallenbau, abgestimmt auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse, entscheidend sind. Deshalb sollten Sie sich unter anderem folgende Fragen stellen:

Welche Anforderungen an Platz habe ich für die einzelnen Bereiche? Wie verlaufen die optimalen Wege? Welche Höhen benötige ich an welcher Stelle? Kommt ein Kran oder ein anderes Hebezeug zum Einsatz? Brauche ich besondere Installationslasten? Wie erfolgt die Belieferung – ebenerdig oder über Rampen? Wie wird gelagert – ebenerdig oder in Regalen? Welche Bereiche müssen beheizt werden, welche nicht? Welche Bereiche verursachen viel Schmutz, Abgase, Lärm, Feuchtigkeit? Entsteht irgendwo viel Wärme, die abgeführt werden muss? Wie viel Platz benötige ich für Büro- und Sozialräume, Nebenräume (Archiv, Serverraum etc.)? Wird das Unternehmen in den nächsten Jahren weiter wachsen?

Der Hallenbau beginnt bei uns immer mit einer ausführlichen Planung.

Sie als Bauherr wissen selbst am besten, welchen Anforderungen die neue Halle gerecht werden sollte. Vielleicht werden Sie nicht alles gleich beantworten können, vieles ist von den (neuen) Maschinen und Anlagen abhängig, von der gewählten Technologie, aber auch von den finanziellen Möglichkeiten sowie zahlreichen weiteren Aspekten.

Erste Skizzen und Notizen können übrigens auch bei der Planung der Halle helfen. Beziehen Sie aber auch Mitarbeiter und Fachleute aus Ihrem Unternehmen in diesen Prozess mit ein. Häufig können diese Sie mit ihrem Wissen und Erkenntnissen aus dem bisherigen Arbeitsalltag bei der Entwurfsplanung unterstützen.

Gerne helfen auch wir Ihnen während der Planung des Hallenbaus in Magdeburg, Leipzig oder Dresden bei der Beantwortung dieser Fragen sowie der gesamten Grundlagenermittlung.

Mit dem passenden Hallenbauer setzen Sie Ihr Projekt ohne böse Überraschungen um.

Sind alle Punkte geklärt, können Sie sich auf die Suche nach einem Hallenbauer begeben. Damit Sie später keine bösen Überraschungen erleben, sollten Sie auf hohe Planungskompetenz und langjährige Erfahrung achten. Denn oft wird die Halle präzise angeboten, die Fundamente aber nur geschätzt – in diesem Stadium geht es häufig auch nicht anders. Denn die Gründung ist stark von dem Baugrund abhängig. Die Kosten des Ausbaus kann Ihnen nur ein Architekt anhand von Tabellen mit Vergleichsbauten verraten (DIN 276).

Int-Bau hat bereits 250 Bauvorhaben im Bereich Hallenbau in Städten wie Leipzig, Magdeburg oder Dresden umgesetzt. Zu unserem Leistungsprofil gehören verschiedene Hallenarten, wie Produktionshallen, Werkstätten, Kranhallen, Lagerhallen, Verbrauchermärkte, Autohäuser aber auch Spezialhallen und Sonderbauten nach Kundenwunsch.

Im Hallenbau haben wir bereits mehr als 250 Projekte in und um Leipzig, Magdeburg und Dresden realisiert.
Foto: Archiv

Grundstück

Wenn Sie für den Hallenbau noch nicht über das passende Grundstück verfügen, sollten Sie spätestens jetzt mit der Suche beginnen. So können Sie auch die Kosten, die während des Projekts auf Sie zukommen, besser einschätzen.

Falls Sie noch kein Grundstück für Ihr Hallenbau-Projekt haben, bekommen Sie hier bald ein Gefühl für die Quadratmeter-Preise in Ihrer Region, wie zum Beispiel in und um Dresden, Leipzig oder Magdeburg. Hier kann es je nach Standort und Region zu großen Preisunterschieden kommen. Den Betrag für die Grundstückskosten sollten Sie entsprechend bei Ihrer Planung berücksichtigen, genau wie eventuelle Erschließungskosten. Denken Sie auch daran, dass Sie nicht nur die Halle bauen müssen, sondern auch Außenanlagen, Rangier- und Parkflächen, Begrünung. Auch ein mögliches Unternehmenswachstum sollte Sie bei Ihrer Planung berücksichtigen.

Finden Sie das passende Grundstück in Ihrer Region für den Hallenbau.

Anhand der benötigten Hallenfläche, der Grundstücksgröße und einem Baugrundgutachten kann die Gründung der Halle geplant werden. Wir empfehlen, die Beantragung eines solchen Gutachtens bereits vor dem Kauf des Grundstückes und dem Genehmigungsantrag zu tätigen, damit man später keine böse Überraschung erlebt (alte Deponie, nicht tragfähiger Boden, Grundwasser im Gründungsbereich). Vielleicht können Ihnen auch Ihre zukünftigen Nachbarn helfen, denn sie haben diese Werte sicherlich bereits vorliegen.

Bevor der Hallenbau beginnt, muss das Grundstück zunächst erschlossen werden.

Preise

Der Bau einer Halle ist mit verschiedenen Kosten verbunden, die sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammensetzen, wie zum Beispiel:

  • Planungsleistungen
  • Grundstück inkl. Erschließung und Nebenkosten
  • Gründung/Fundamente der Halle, inkl. Platte/Sohle
  • Hallenbau (ab Oberkante Fundament, ohne Ausbau)
  • Ausbau (Trockenbau, Elektro, Sanitär, Heizung, Lüftung, LAN, Kühlung, …)
  • Außenanlagen, Einfriedung
  • Maschinen und technologische Vorrichtungen, Hebezeuge (Hallenkran)
  • Umzug aus der alten Immobilie

Der Preis für eine Halle setzt sich aus vielen verschiedenen Komponenten zusammen.

Die Planungsleistungen des Architekten für den Hallenbau richten sich nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure), wobei die Höhe in einem gewissen (kleinen) Rahmen noch verhandelbar ist. Je größer und einfacher Sie Ihre Halle bauen, desto geringer sind selbstverständlich auch die Kosten pro Quadratmeter. Diese sind neben der Schwierigkeitsstufe und der anrechenbaren Bausumme auch vom Umfang – also von den Leistungsphasen nach HOAI – abhängig (ab der LP 1 – Entwurf, über die LP 4 – Genehmigungsplanung, bis hin zu LP 9 – Mängelbeseitigung nach Abnahme).

Über die anfallenden Kosten beim Grundstückskauf, ob in der Region rund um Dresden, Leipzig oder Magdeburg, haben wir Sie bereits im vorhergehenden Abschnitt „Grundstück“ informiert.

Die Fundamente inkl. Sohle und Spritzwassersockel – also Rohbauleistungen des Stahlbetonbauers – liegen bei einer normalen Flächengründung (keine Spezialgründung wie Bohrpfähle oder Brunnengründung) meist bei ca. 30–35 Prozent des Hallenpreises (zzgl. Baugrundarbeiten). Das zeigt unsere langjährige Erfahrung im Bereich Hallenbau. Kranhallen können je nach Ausführung etwas teurer sein. Wenn Sie Ihre Halle auf einem problematischen Untergrund bauen, können die Kosten ebenfalls stark ansteigen.

Auch die Kosten für das Fundament müssen Bauherren beachten.
Foto: Archiv

Und was kostet der Hallenbau mit unserem Unternehmen? Mit dieser Frage werden wir oft bereits während des ersten Telefonkontakts konfrontiert. Jedoch lässt sich dies nicht pauschal beantworten. Bei uns wird jedes Objekt, ob in der Region Magdeburg, Leipzig, Dresden oder anderswo, individuell anhand ihrer betriebs- und branchenspezifischen Vorgaben sowie Größe, Höhe und Grundriss kalkuliert, damit Sie nicht mehr bezahlen als notwendig. Auch zu den Kosten für Ausbau, Außenanlagen und insbesondere für die Maschinen und die Technologie können wir keine Aussage treffen, zumindest nicht in diesem Stadium.

Beispielfoto einer solchen Halle:

Wir beraten Sie gerne zum Thema Hallenbau – auch bei Ihnen vor Ort in Dresden, Leipzig oder Magdeburg.
Foto: Archiv

Welche Halle bauen?

Die Wahl des passenden Hallentyps stellt viele Bauherren vor eine Herausforderung. Sie müssen sich auch entscheiden, aus welchem Material Sie Ihre Halle bauen möchten: Holz, Stahlbeton oder Stahl? Profitieren Sie deshalb von unserer langjährigen Erfahrung in Sachen Hallenbau und den zahlreichen erfolgreich umgesetzten Projekten in Magdeburg, Leipzig und Dresden. Hier erfahren Sie, warum gerade Stahl für Sie die wirtschaftlichste Alternative ist.

Die Planung des Hallenbaus erfolgt bei uns immer anhand Ihrer spezifischen Anforderungen.

Beim Hallenbau bieten sich Ihnen grundsätzlich zwei Varianten:

Sie können eine Halle bauen, die entweder ungedämmt ist („kalt“, meist Lager, Schuppen und Überdachungen), oder wärmegedämmt („warm“, für Werkstatthallen, Produktionshallen, aber auch die meisten Lagerhallen). Es gibt auch eine Zwischenstufe, sogenannte konstruktive Wärmedämmung, die vor allem der Bildung von Kondenswasser entgegenwirken oder der Angleichung an eine danebenstehende gedämmte Halle dienen soll.

Ungedämmte Hallen

Ungedämmte Hallen baut man meistens mit einer Verkleidung (Dach + Fassade) aus Trapezblech. Hierbei empfiehlt es sich, auf höherwertige Korrosionsschutzsysteme sowohl bei der Dacheindeckung als auch bei dem Tragwerk zurückzugreifen, weil diese Bauteile stärker beansprucht werden.

Ungedämmte Hallen lassen sich im Nachhinein nicht mehr dämmen, oder zumindest nicht ohne erheblichen baulichen sowie finanziellen Aufwand. Meist bleibt aber auch dann die Schwachstelle in der fehlenden Perimeterdämmung der Fundamente. Entsprechend sollten Sie als Bauherr wissen, welche Variante Sie bevorzugen und benötigen. Auch in diesem Fall stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. Wir von Int-Bau unterstützen Sie jedoch nicht nur bei der Planung des Hallenbaus, sondern übernehmen auch die bauliche Umsetzung Ihres Projekts, egal, ob in Dresden, Leipzig, Magdeburg oder deutschlandweit.

Wärmegedämmte Hallen

Bei wärmegedämmten Hallen ist es wichtig, dass die Ebene der Wärmedämmung ununterbrochen verläuft: von Dach, Fassade, Spritzwassersockel bis in die Perimeterdämmung der Fundamente (bzw. in die frostfreie Tiefe). Das Tragwerk („Stahlgerippe“) ist korrosionstechnisch weniger belastet, da es nicht direkt der Witterung ausgesetzt ist. Für die bauliche Hülle steht Ihnen bei uns eine Auswahl an robusten und langlebigen Materialien bzw. Produkten zur Verfügung, die auch die Bauart beeinflussen.

Die Fassade

Für die Fassade werden überwiegend sogenannte Sandwichelemente genutzt. Diese vorgefertigten „Platten“ mit metallischen Schalen besitzen einen Dämmkern. Dieser kann aus PU (Polyurethan) oder aus Mineralfasern bestehen. PU bietet vor allem bezüglich der Wärmedämmung einen enormen Vorteil, die Mineralfasern dagegen haben eine bessere Schalldämmung und einen gewissen Brandschutz (von außen). Sie sind beide relativ kostengünstig (PU ist ein wenig preiswerter als MiFa) und leicht zu verarbeiten. Als erfahrenes Unternehmen übernehmen wir ebenfalls die millimetergenaue Verlegung der Platten für Sie. Weitere Informationen zu Wand- und Dachelementen für den Hallenbau finden Sie beispielsweise auf der Herstellerseite www.hoesch-bau.com. Gerne beraten wir Sie aber auch telefonisch.

Porenbeton-Wandplatten sind die ideale Fassade für Ihre Halle.
Foto: Archiv

Weniger geläufig für die Fassade sind vorgefertigte großformatige Porenbeton-Wandplatten (zum Beispiel von Xella/Hebel© ), die in unterschiedlichen Dicken und Bauhöhen und fixen Längen fertig geliefert und meist liegend vor die Stützen montiert werden. Die Oberfläche wird anschließend verfugt (vertikal und horizontal) und auf der Außenseite beschichtet, meist im Rollverfahren. Umfangreiche Informationen finden Sie auf der Hersteller-Webseite www.hebel.de.

Wir beraten Sie gern zu den verschiedenen Bauarten Ihrer Halle.
Foto: Xella/Hebel

Diese Porenbeton-Elemente bieten zwar einen schlechteren winterlichen Wärmeschutz (schlechtere U-Werte, also mehr Heizbedarf) als PU-Sandwichelemente, punkten aber auf der anderen Seite mit einem besseren sommerlichen Wärmeschutz (geringere „Aufheizung“ des Innenraumes) und mit einer besseren Schalldämmung. Dazu sind sie nicht brennbar. Beim Hallenbau können, insofern erforderlich, auch die Brandwände mit dem Porenbeton ausgestattet werden.

Je nach Bedarf und Zweck können beim Hallenbau, ob in Dresden, Leipzig, Magdeburg oder anderswo, auch großflächige Verglasungen als Pfosten-Riegel-Konstruktionen oder auch liegende Stahlkassetten mit einer eingelegten Wärmedämmung und einer außen liegenden Verkleidung aus Trapezprofil verwendet werden – diese sind jedoch wärmetechnisch keine optimale Lösung.

Vom Autohaus bis zur Lagerhalle – wir übernehmen den Hallenbau in Dresden, Leipzig, Magdeburg oder anderswo.
Foto: Archiv

Das Dach

Vor allem die Planung der Dachkonstruktion bietet bei Hallen einige Möglichkeiten. Mehrschalige metallische Dächer gehören dabei eher zu den Exoten, schon wegen der Problematik der Luft- und Dampfdichtigkeit. Somit bleiben zwei große Felder: Dächer aus Sandwichelementen und Industrie-Warmdächer.

Die ersten sind in der breiten Öffentlichkeit sicherlich besser bekannt, die zweiten – Industriedächer – eher unter Fachleuten. Unsere Überzeugung geht eindeutig in die Richtung eines Industriedaches. Zur besseren Übersicht haben wir für Sie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Dachtypen beim Hallenbau gesondert zusammengestellt. Außerdem finden Sie hier eine detaillierte Übersicht über die verschiedenen Baumaterialien. Und im Übrigen: Wenn Sie sich in Ihrer Umgebung, nicht nur in Leipzig, Magdeburg oder Dresden, umschauen, finden Sie bei Großobjekten (Supermärkte, Baumärkte, Möbelhäuser) häufig Industriedachkonstruktionen.

Schematische Darstellung eines Warmdachaufbaus.
Bild: Archiv

Bei allgemeinen oder projektspezifischen Fragen zum Thema Hallenbau können Sie mit uns Kontakt aufnehmen, wir beraten Sie gern zu der Frage, welche Materialien sich im Speziellen für Sie eignen. Des Weiteren halten wir eine große Auswahl an Toren (Sektionaltore, Rolltore, Falttore, Falthebetore …), Türen (Stahl, Aluminium, Kunststoff), Fenstern (Kunststoff, Aluminium), Lichtkuppeln und Dach-Lichtbändern (Beleuchtung, Wärmeabzug, Rauchabzug) und diversen Zusatz-Ausstattungen (Kranbahnen und Hebevorrichtungen, Einbauten und Geschossdecken, Vordächer, Gründächer, Sekuranten, Dachleitern, Anfahrtschutz, Außensonnenschutz u. v. m.) für Sie bereit.

Kapital, Finanzierung, Fördermittel

Mit dem Hallenbau erweitern Sie nicht nur das eigene Unternehmen, die Halle ist zudem eine echte Kapitalanlage. Doch da das Projekt auch mit einigen Kosten verbunden ist, sollten Sie die finanziellen Mittel Ihres Unternehmens sowie die Finanzierung beispielsweise über Banken im Blick haben. In vielen Kommunen und Städten wie Magdeburg, Dresden oder Leipzig stehen Ihnen zusätzlich viele Möglichkeiten von Zuschüssen, Fördermitteln, Zuwendungen und Vergünstigungen zur Verfügung. Hier kann Sie am besten Ihr Steuerberater und/oder Ihre Bank beraten. Einige weitere Informationen zu Fördermitteln finden Sie hier.

Für den Hallenbau lassen sich in vielen Städten und Kommunen Fördermittel beantragen.

Dabei sollten Sie allerdings bedenken: Sie dürfen keine Aufträge über Bauleistungen vor der Bewilligung Ihrer Fördermittel erteilen, also auch nicht den Auftrag des Hallenbaus. Planerische Leistungen dürfen Sie allerdings auch schon vor der Bewilligung der Fördermittel in Angriff nehmen. Dazu gehören beispielsweise die ersten Planungsphasen des Architekten, die Hallenstatik, das Baugrundgutachten, die Vermessung, die Fundamentstatik samt Fundamentpläne und das Brandschutzgutachten. Was bzw. wie viel Sie jetzt schon in Angriff nehmen, hängt deshalb auch von den finanziellen Mitteln des Unternehmens ab. Wir sind gern bereit, gegen eine geringe Schutzgebühr die erforderliche Planungsleistung für Sie bereits im Vorfeld zu erbringen, die Sie wiederum für Ihre Planungssicherheit (insbesondere was Finanzen betrifft) benötigen.

Nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass Sie unsere Hallen als „Leichtbau“ wesentlich schneller – bereits nach zehn Jahren – abschreiben können. Sie bekommen hierzu eine entsprechende fachkundige Bescheinigung ausgestellt.

Bei Int-Bau bieten wir Ihnen maximale Planungssicherheit für Ihren Hallenbau.

Planung, Leistungsphasen

Nun ist es also so weit: Ihre Fördermittel sind bewilligt. Der Hallenbau kann beginnen – und das nicht nur auf dem Papier, sondern an Ihrem neuen Standort in Dresden, Leipzig, Magdeburg oder bundesweit. Dazu schließen wir einen Bauvertrag mit Ihnen, der alle erforderlichen Leistungen festlegt. Die Hallenstatik haben Sie im Voraus von uns erhalten. Das Baugrundgutachten liegt vor und ist in unsere Planung der Gründung (der Fundamente) eingeflossen. Bei schwierigeren Bauvorhaben haben Sie von unserem Brandschutz-Sachverständigen bereits ein umfassendes Brandschutz-Konzept als Vorab-Entwurf vorliegen.

Jetzt kann Ihr Architekt oder Bauplaner die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) mit diesen Unterlagen zu Ende führen. Einen Wärmeschutznachweis hat er schon selbst erstellt oder erstellen lassen – denn ohne einen solchen dürfen Sie keine wärmegedämmte Halle bauen.

Ist die Finanzierung für Ihre Halle geregelt, kann die Planung beginnen.

Auch wichtig ist die Planung der Außenanlagen samt Regenentwässerung (Ableitung in das öffentliche Netz, Versickerung, Dachbegrünung), und in einigen Lagen und bei einigen Tätigkeiten ein Schallschutznachweis.

Liegen alle Dokumente vor, kann der zuständige Architekt den Antrag auf die Erteilung der Baugenehmigung einreichen. In diesem Rahmen wird dann auch unsere Statik baurechtlich geprüft.

Beauftragung, Vergabe der Leistungen

Die Zeit, bis die Baubehörde die Genehmigung für den Hallenbau erteilt hat, können Sie nutzen. Holen Sie sich Angebote für die einzelnen am Hallenbau beteiligten Gewerke ein. Eine Liste der verschiedenen Leistungen finden Sie hier. Ob Sie den Architekten bzw. Bauplaner mit der Vergabe der Bauleistungen beauftragen oder dies selbst übernehmen, bleibt dabei Ihnen überlassen.

Für die Konstruktion Ihrer Halle sind wir die Experten in der Region rund um Dresden, Leipzig oder Magdeburg.
Bild: Archiv

Anhand der Fundamentpläne und des Baugrundgutachtens können Sie auch die Gründung der Bodenplatte ausschreiben. Für diese Leistung kommen sicherlich verschiedene Rohbau-/Betonbau-Unternehmen aus Ihrer Region, wie beispielsweise Dresden, Leipzig oder Magdeburg, infrage. Wenn Sie später dann die Baugenehmigung für den Hallenbau erhalten, liegen Ihnen sicherlich schon ein paar Angebote vor und sind vielleicht auch schon verhandelt. So kann dieser nach dem Erhalt der Baugenehmigung direkt mit der Arbeit beginnen.

Ein wichtiger Schritt im Hallenbau: die Gründung der Bodenplatte.
Bild: Archiv/Merkel

Sobald Sie die Baugenehmigung erhalten, erteilen Sie uns die Freigabe zur Ausführung des Hallenbaus. Danach beginnen wir mit der Werkstattplanung und der Produktion Ihrer Halle, die bauliche Hülle wird im Detail geplant, die Verkleidungselemente, Tore, Türen, Fenster und anderes bestellt.

Für eine schnelle Fertigstellung müssen alle Gewerke perfekt ineinandergreifen.

Die einzelnen Gewerke beim Hallenbau sollten für einen möglichst wirtschaftlichen Ablauf genau geplant und aufeinander abgestimmt werden. Wie eine solche Reihenfolge der Bauleistungen aussieht, erfahren Sie informativ und unverbindlich in unserem Muster-Bauablaufplan.

Einen Überblick über die Reihenfolge der Bauleistungen bietet Ihnen der exemplarische Bauablaufplan.
Bild: Archiv

Bau/Ausführung

Der Fundamentbauer ist fertig, die Verankerung ist überprüft, die Baufreiheiten sind gegeben, alles ist bereit für den Hallenbau. Nun kann die bauliche Umsetzung durch unser eingespieltes Team beginnen. Wir setzen Ihr Projekt sowohl in Leipzig, Dresden und Magdeburg um, sind aber auch deutschlandweit für Sie im Einsatz. Die Dauer des Hallenbaus beträgt je nach Größe, technischer Lösung und Witterungsverhältnissen ca. drei bis sieben Wochen.

Steht das Fundament, kann der Hallenbau beginnen.
Foto: Archiv

Termingerecht kommen unsere ersten Lkws mit der Stahlkonstruktion. Diese wird schnell aufgestellt, die Verankerungselemente vergossen, der Blitzschutz angeschlossen.

Wir ergreifen zunächst umfassende Arbeitsschutzmaßnahmen auf jeder Baustelle.

Von uns werden zwischenzeitlich die Arbeitsschutzmaßnahmen (Personenfangnetz, ein Treppenturm, Randabsturzsicherungen) erbracht, denn ohne diese Maßnahmen dürfen unsere Monteure keine Halle bauen. Die Unfallverhütung hat bei uns selbstverständlich oberste Priorität.

Beim Hallenbau erfolgt zunächst die Montage der Stahlkonstruktion.
Foto: Archiv

Im nächsten Schritt erfolgt bereits die Montage der baulichen Hülle: Die Dachtragschale wird verlegt und angeschossen, die Fassade montiert (Sandwich-Elemente oder Porenbeton), Leibungen und Öffnungen für Fenster, Tore, Türen und Oberlichter werden ausgebildet.

Mit der baulichen Hülle nimmt Ihre Halle langsam Gestalt an.
Foto: Archiv

Dann kommt unser Dachdecker und bildet das hochwertige und langlebige Dach Ihrer Halle aus. Die Regenentwässerung und die Notentwässerung werden ausgebildet. Anschließend der Einbau der Fassadenelemente und evtl. Vordächer.

Am Ende übergeben wir Ihnen Ihre fertige Halle.
Foto: Archiv

Nach der Fertigstellung des Hallenbaus erfolgt eine gemeinsame Abnahme vor Ort. Außerdem bekommen Sie alle restlichen Unterlagen (auch als EDV-Medium) von uns ausgehändigt. Damit ist Ihre neue Halle bezugsfertig.

Auch wenn Sie Ihre Halle einige Jahre später erweitern möchten, ist dies kein Problem – unsere Lösung des Daches erlaubt es. Durch die geringe Dachneigung kann auch bei einem direkten Anbau eine zuverlässige Regenentwässerung gewährleistet werden. Das ist bei einem "klassischen" Satteldach mit Traufen-Regenrinne meist nicht möglich – der Grund: Erhöhung der Schneelast durch die Schneeanhäufung in der Kehle zwischen den Schiffen, und die bei metallischen Dächern problematische Regenentwässerung.

Möchten auch Sie Ihre Halle vom erfahrenen Profi planen und bauen lassen? Rufen Sie uns an und lassen Sie uns über Ihr Anliegen sprechen – sozusagen als eine erste Beratung (Telefon: 0345 21756-0). Wir unterbreiten Ihnen anschließend ein ausführliches und kostenloses Angebot für den Hallenbau, welches wir auch gern vor Ort in und um Leipzig, Dresden, Magdeburg, aber auch bundesweit mit Ihnen besprechen. Dabei stehen Ihre Wünsche und Bedürfnisse selbstverständlich im Mittelpunkt. Denn es geht um Ihre Halle – und um Ihr Unternehmen.

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Allgemeine Information, vereinfacht, ohne jegliche Rechtsverbindlichkeit. © INT-BAU GmbH 04/2017

* Unsere Jubiläumsgarantie gilt für alle Bauvorhaben gemäß Garantiebedingungen, die bis zum 31.12.2018 beauftragt werden. Die Garantiebedingungen finden Sie unter www.int-bau.de/jubilaeumsgarantie.

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